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Quelle: SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG
Sehr geehrter Leser,
Sie 'sind unterwegs‘ im Anlagenbau oder Industrieservice - als Entscheider in einem Unternehmen, als Fachpolitiker oder Interessensvertreter auf Bundes- oder Landesebene.

Der SET Wirtschaftsverband Anlagenbau und Industrieservice e.V. bündelt die wirtschaftspolitischen Interessen dieser immer stärker zusammenwachsenden Branche.
Gestützt auf die technische Expertise unserer Fachverbände FDBR e.V. Fachverband Anlagenbau und WVIS Wirtschaftsverband für Industrieservice e.V. geht es uns um die Darstellung der Bedeutung der Branche für den Wirtschaftsstandort Deutschland, einer nachhaltigen und effektiven Produktion und das Gelingen einer Industrie 4.0.

SET aktuell möchte Sie künftig regelmäßig zu diesen Themenpunkten informieren und mit Ihnen hierüber ins Gespräch kommen.

Wir laden Sie ein: Sprechen Sie uns an!

Koalitionsverhandlungen: aktueller Stand


Die wirtschaftspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Fraktionen in den Bundesländern haben zu Beginn der neuen Legislaturperiode in der „Münchener Erklärung“ Forderungen zur Wirtschafts-, Industrie- und Energiepolitik der kommenden Bundesregierung  formuliert
 
Besonders klar und gegen die Forderungen der Grünen als Koalitionär positionieren sie in der Energiepolitik Die Sprecher fordern so, verstärkt wieder die Interessen des Industriestandorts Deutschlands in der Energiepolitik in den Blick zu nehmen. Zur Wahrung der Bezahlbarkeit und Versorgungssicherheit der Energiewende legen sie deswegen ein Bekenntnis zur Kohleverstromung ab.
 
Die Sprecher fordern von den bevorstehenden Koalitionsverhandlungen explizit Planungssicherheit für Deutschlands „moderne[n] Kraftwerkspark“ und „hocheffiziente“ Kohleverstromung“.
 
Eine Diskriminierung der Braunkohle lehnen die Sprecher ab, die sie bis zur Versorgung aus anderen Energiequellen als „unverzichtbar“ würdigen.

 
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CDU/CSU: Wirtschaftspolitische Sprecher bekennen sich zu Kohlekraft


Die deutsche Innenpolitik steht nach der Bundestagswahl vom 24. September derzeit ganz im Zeichen der bevorstehenden Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP. Angesichts der stark divergierenden Forderungen der einzelnen Parteien zur Energiepolitik kommt zu Beginn der Gespräche der Energiepolitik dieser eine Schlüsselrolle zu. Ganz im Zeichen der Aufmerksamkeit wird der „Kohleausstieg“ stehen, der einer der strittigsten Punkte der Gespräche sein wird. Für Bündnis 90/Die Grünen soll der Ausstieg eine rote Linie für die Koalitionsverhandlungen darstellen.
 
Die Grünen haben bereits am 30. September Gespräche mit Union und FDP beschlossen. Zum Sondierungskreis, der die Parteiflügel austariert, werden unter Leitung von Cem Özdemir und Kathrin Göring-Eckhardt für die Energiepolitik u.a. die Sprecherin für Klimapolitik Annalena Baerbock und der schleswig-holsteinische Energieminister Robert Habeck gehören. Über einen möglichen Koalitionsvertrag soll nach einem erfolgreichen Abschluss die Parteibasis in einer Urabstimmung entscheiden, über die die nächste, aktuell verschobene Bundesdelegiertenkonferenz beraten wird.
 
Von Seiten der Union aus kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel am 07. Oktober Koalitionsgespräche mit Bündnis 90/Die Grünen und FDP an. Über einen möglichen Koalitionsvertrag will die Partei auf einem Sonderparteitag entscheiden.
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Sachverständigenrat für Umweltfragen fordert Kohleausstieg


Der Sachverständigenrat für Umweltfragen hat am 2. Oktober unter dem Titel „Kohleausstieg jetzt einleiten“ eine Studie zu einem möglichen Kohleausstieg vorgelegt. Der Sachverständigenrat berät seit 1972 die Bundesregierung in Fragen der Umweltpolitik.
 
Die Studie greift Forderungen bisheriger Ausstiegsszenarien auf: Der Sachverständigenrat fordert so einen Kohleausstieg auf Grundlage eines analog zum Atomausstieg zu verabschiedenden Kohleausstiegsgesetzes. Konkret sollen die emissionsintensivsten Kraftwerke bis 2020 stillgelegt werden.
 
Für die restlichen Kraftwerke ist aus Gründen der Versorgungssicherheit ein Weiterbetrieb mit begrenzter Auslastung bis zum Jahr 2030 vorgesehen. Für diesen Betrieb soll jedoch ein kumulatives CO2-Emmissionsbudget festgelegt werden, das den Wert von 2000 Mt CO2 nicht überschreiten soll.

 
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CO2-Bepreisung: Erklärung von 15 Experten aus Energiepolitik


15 Unterzeichner aus der Energiepolitik haben am 04. Oktober eine gemeinsame Erklärung zu Leitplanken einer möglichen CO2-Bepreisung herausgebracht. Unter den Unterzeichnern finden sich u.a. der Think-Tank Agora Energiewende, dena, Öko-Institut und das Bundesumweltministerium.
 
Die Erklärung fordert eine Intensivierung der Debatte um einen CO2-Preis, der an Stelle des derzeitigen Abgaben- und Umlagesystems treten soll. In der Zukunft soll eine Richtungsentscheidung für entweder einen hohen Basispreis oder eine Gleitvariante getroffen werden.
 
Der Wegfall von Ausnahmeregelungen für energieintensive Branchen könnte eine Folge sein. Die Unterzeichner nehmen dies bewusst in Kauf: es handele sich um einen Anpassungs- und Innovationsdruck für diese Branchen.
 
Deutschland, so die Forderung der Erklärung, solle sich nicht vor einer nationalen Lösung scheuen. Allerdings biete sich nach Ansicht der Unterzeichner mit dem neuen französischen Präsidenten Macron die Gelegenheit einer energiepolitischen deutsch-französischen Achse.

 
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BDI: BDI-Präsident Dieter Kempf zur Bundestagswahl 2017


Nach der Bundestagswahl vom 24. September fordert BDI-Präsident Kempf angesichts der bevorstehenden Sondierungsgespräche eine Koalition der wirtschaftspolitischen Vernunft. So unterstreicht Kempf die überragende Bedeutung des Außenhandels für deutsche Wirtschaft und fordert Tempo bei Digitalisierung und Investitionen.
 
In der Energie- und Klimapolitik wendet sich Kempf gegen starre Verbote und fixe Daten und spricht sich für Technologieoffenheit und einen klaren Modernisierungspfad aus. Insbesondere das Verständnis für Wertschöpfungsnetzwerke fordert Kempf für die zukünftige Wirtschaftspolitik.

 
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VCI und Deloitte: Chemie 4.0


Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) hat zusammen mit der Unternehmensberatung Deloitte Consulting eine Studie mit dem Titel „Chemie 4.0“ herausgebracht. Die Studie betrachtet Entwicklungen der deutschen Chemieindustrie bis 2030 und die Bedeutung datenbasierter und digitaler Geschäftsmodelle für die Digitalisierung der chemisch-pharmazeutischen Industrie. Industrienetzwerke stellen dabei laut der Studie einen Schlüsselfaktor auch für den zukünftigen Erfolg der Branche dar. Die Studie attestiert durch Predictive Maintenance hohe Energieeffizienzgewinne in rohstoff- und energienahen Bereichen.
 
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VDMA: Innovationsagenda für Deutschland


Der VDMA fordert von der künftigen Bundesregierung in einer Innovationsagenda im Bereich Industrie 4.0 stärkere Anstrengungen in der Digitalisierungs- und Arbeitspolitik. Neben dem omnipräsenten Thema des Breitbandausbaus soll die neue Regierung auch die Weichen für eine Flexibilisierung des Arbeitsrechts stellen.
 
Darüber hinaus fordert der Verband, dass die künftige Bundesregierung den industriellen Mittelstand verstärkt mit einer außenwirtschaftspolitisch unterstützen soll. Der VDMA schlägt in dieser Hinsicht eine unkomplizierte Exportfinanzierung für Auftragswerte unter 5 Millionen Euro vor.
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