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WVIS: Industrieservice als Enabler von Industrie 4.0

 
(05./06.06.2018) Anlässlich der-Mitgliederversammlung des WVIS Wirtschaftsverband für Industrieservice e.V. am 05.06-im Berlin begrüßte Geschäftsführer Dr. Reinhard-Maaß die Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit einem Ausblick auf die politischen Herausforderungen für die Industriedienstleistungsbranche in Deutschland. Unter dem Titel „Industrieservice bewegt Politik“ referierte Maaß zu den drängenden Themen für den Verband in Energie-, Digital- und Arbeitspolitik: Die Vorhaben der Bundesregierung in dieser Legislaturperiode erforderten eine kritische Begleitung durch den WVIS. „Nicht nur zur Mitgliedversammlung zeigen WVIS und SET Präsenz in Berlin“, zog Maaß ein Resümee der politischen Arbeit des Verbandes.
 
Die Podiumsdiskussion am Folgetag stand unter der Frage nach Chancen und Nutzen von Industrie 4.0. der Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Energie Axel Knoerig (CDU) stellte sich im Gespräch mit Clemens Otte (stellvertr. Abteilungsleiter beim BDI für Digitalisierung und Innovation) , Prof. Dr. Lennart Brumby (Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim) und Franz Braun (Bilfinger SE) den Fragen der Teilnehmer.
 
Knoerig hob in der Diskussion die Bedeutung des Industrieservice hervor, der auch aus seiner Sicht als Schnittstelle zur Digitalisierung fungiere und Industrie 4.0 stark vorantreibe. Dem Abgeordneten war besonderes daran gelegen, bei der für den deutschen Industrieservice entscheidenden Zukunftsfrage des Fachkräftemangels neue Akzente zu setzen und die digitale Kompetenz von KMU zu stärken.
Die Podiumsdiskussion am Folgetag stand unter der Frage nach Chancen und Nutzen von Industrie 4.0. Der Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Energie Axel Knoerig (CDU) stellte sich im Gespräch mit Clemens Otte (stellvertr. Abteilungsleiter beim BDI für Digitalisierung und Innovation) , Prof. Dr. Lennart Brumby (Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim) und Franz Braun (Bilfinger SE) den Fragen der Teilnehmer.  (Bild: WVIS e.V; Fotograf: Susanne M. Neumann)
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Dena-Studie bestätigt Billionen-Aufwand für Energiewende


(04.06.2018) Die deutsche Energieagentur (dena) stellte am 04.06. in Berlin ihre Studie „Integrierte Energiewende“ vor. Die Studie reiht sich ein neben Studien des BDI („Klimapfade für Deutschland“) und acatech („Energiesysteme der Zukunft“) mit dem Ziel, mögliche Transformationspfade des deutschen Energiesystems zur Erreichung der Klimaziele zu untersuchen und zu vergleichen.
 
Die Studie basiert auf vier Szenarien: jeweils einem Elektrifizierungs- und einem Technologiemixpfad für das 80%- sowie das 95%-CO2-Minderungsziel. Mehrinvestitionen zur Transformation des Energiesystems bis 2050 werden prognostiziert zwischen 1,2 Billionen € (80%-Technologiemix) und 2,2 Billionen € (95%-Elektrifizierungsszenario). Dies liegt leicht unter den BDI-Prognosen, die 1,5 bis 2,3 Billionen € an Mehrinvestitionen veranschlagen. Höhere Energieeffizienzanstrengungen, ein Ausbau von EE von bis zu 8,5 GW/a sowie der Markterfolg synthetischer erneuerbarer Energieträger (PtX) seien die wesentlichen Voraussetzungen zum Erreichen der Minderungsziele.
 
Wie die BDI-Studie, die für das Erreichen eines ambitionierten 95%-CO2-Minderungsziels die Nutzung von CCS  als unerlässlich ansieht, gewichtet die dena-Studie unter den gegenwärtigen technologischen Bedingungen den CCS-Einsatz bei emissionsintensiven Prozessen in der Industrie als geboten. Jedoch bemüht sich die Studie insofern um eine Relativierung der Bedeutung von CCS, als dass bis zum Jahr 2050 technologische Alternativen denkbar seien, die CCS überflüssig machten. Die vergangenen Studien beweisen aus Sicht des SET indes, dass eine „Rehabilitierung“ von CCS als bereits 2018 verfügbare Emissionseinsparungstechnologie dringend erforderlich ist.
Studie: Ergebnisbericht
Studie: Langfassung
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BDEW-Kongress I: Altmaier mahnt Realismus an / Schmitz pocht auf klare Prioritärent


(13.06.2018) Zum Auftakt des BDEW-Kongresses am 13.06. in Berlin skizzierte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier in seiner Rede die energiepolitischen Vorhaben der Bundesregierung. Altmaier erteilte beim Thema Versorgungssicherheit Überlegungen zum Kapazitätsmarkt eine entschiedene Absage. Der Energy-Only-Market sei die marktwirtschaftlichere Option gegenüber Kapazitätsmechanismen, so Altmaier.
 
Weiterhin hohe Priorität wird für das BMWi der Netzausbau genießen. Ein Referentenentwurf für die Novellierung des Netzausbaubeschleunigungsgesetzes soll im Herbst das Kabinett durchlaufen. Die EEG/KWKG-Novellierung („100-Tage-Gesetz) (SET-aktuell 05/2018 berichtete) soll nun doch erst nach der Sommerpause erfolgen. Laut Minister stehen darüber hinaus gehende Änderungen bei KWK zunächst hinter dem Netzausbau und der „Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ zurück.
 
Mehr Realismus bei Zielsetzungen
 
Nachdem am 12.06. der Klimaschutzbericht des Bundesumweltministeriums im Bundeskabinett mit einem deklaratorischen Bekenntnis zu den 2020er-Klimazielen behandelt worden war, fragte Altmaier in Hinblick auf die nicht mehr erreichbaren 2020er-Ziele: „Warum haben wir so viele Ziele gerissen?“. Seine Antwort: In der Vergangenheit seien Ziele zu sehr in Hinblick auf ihre Wünschbarkeit formuliert worden, man habe versäumt, sie hierbei konkret zu hinterlegen. Der Minister mahnte deswegen für die zukünftige Energie- und Klimapolitik mehr Realismus bei der Formulierung von Zielen an.
 
Schmitz pocht auf klare Prioritären bei „Kohlekommission“
 
In einer Gesprächsrunde im Anschluss an Altmaiers Rede diskutierte u.a. der Vorstandsvorsitzende von RWE Dr. Rolf Martin Schmitz mit Prof. Dr. Barbara Praetorius, einer der vier Co-Vorsitzenden der „Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“. Nachdem RWE bereits zuvor vor voreiligen Ergebnissen gewarnt hatte, pochte Schmitz entschieden auf eine klare Rangfolge der zu bearbeitenden Themen in der Kommission: Zuerst seien der Strukturwandel und dann die Fragen von Versorgungssicherheit und Strompreisen zu klären. Erst dann könne entschieden werden, wie schnell ein Ausstieg aus der Kohleverstromung möglich sei. Die erste Sitzung der Kommission ist für den 26.06. geplant.
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BDEW-Kongress II: Bundesumweltministerin Schulze zu Klimapolitik und Kohleausstieg

 
(14.06.2018) Zum zweiten Tag des BDEW-Kongresses in Berlin führte Bundesumweltministerin Schulze die klimapolitischen Leitplanken ihres Hauses aus. Sie hob die Bedeutung des Klimaschutzberichtes hervor, der sich - trotz der deutlichen Verfehlung des 40%-CO2-Minderungsziels gegenüber 1990 um 8,5 % - zu den 2020er-Zielen bekennt. Die Ministerin sieht nun die anderen Ressorts (BMWi, BMEL, BMVI, BMI) in der Pflicht zu weiteren Schritten. Man werde daher zusammen das Klimaschutzgesetz erarbeiten mit verbindlichen Sektorzielen sowie konkreten Maßnahmen.
 
Zuletzt warnten bereits Stimmen aus der Unionsfraktion vor einer solchen Ausgestaltung eines Klimaschutzgesetzes mit fest umrissenen Sektorzielen (SET-aktuell 05/2018 berichtete). CDU, CSU und SPD hatten sich im Koalitionsvertrag darauf verständigt, noch im Jahr 2019 ein Gesetz zu verabschieden, das die Einhaltung der Sektorziele für die 2030er-Klimaschutzziele gewährleistet.
 
Die Umweltministerin betonte entgegen Forderungen der vergangenen Wochen, die Arbeit der „Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ vorrangig auf den Strukturwandel der betroffenen Braunkohleregionen zu fokussieren, mit dem klaren Auftrag, einen „Ausstiegspfad mit Ausstiegsdatum zu beschreiben“. Die Aufgabe der Kommission sei somit mit der Tragweite des Atomausstiegs vergleichbar, so Schulze.
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IWO/MVV-Studie zu Power-to-Liquid


(07.06.2018) „Status und Perspektiven flüssiger Energieträger in der Energiewende“ lautet der Titel einer aktuellen Prognos-Studie im Auftrag der deutschen Mineralölwirtschaftsverbände (MWV, MEW, UNIT) und des Instituts für Öl- und Heiztechnik (IWO). Die Studie untersucht die Potenziale von PtL und BtL (Biomass-to-Liquid) im deutschen Energiesystem. Die Entwicklung des PtL-Technologiepfades sei eine „No-Regret-Maßnahme“, da flüssige Energieträger in schwer elektrifizierbaren Bereichen erforderlich sind und zudem bestehende Infrastrukturen genutzt werden können.
 
Die Studie geht von einem PtL-Mindestbedarf von 555 PJ (etwa 13 Mio t) für das Jahr 2050 aus, wie er selbst bei einem 95%-THG-Minderungsszenario mit starker Elektrifizierung gelten würde. Bei einem flächendeckenden PtL-Einsatz in allen Sektoren errechnet die Studie einen Bedarf in 2050 von 1.700 PJ (39,5 Mio t) bei einer 80%-THG-Minderung bzw. 2.000 PJ (46,5 Mio t) bei einer 95%-THG-Minderung. Unter Ausnutzung optimaler Standorte (Naher Osten, Maghreb, Kasachstan) und einer groß-industriellen Skalierung beziffert die Studie für das Jahr 2050 mögliche Produktionskosten für PtL von 0,7 bis 1,3 €(2015)/l.
 
Das Erreichen dieser Produktionskosten ist allerdings an äußerst hohe Voraussetzungen geknüpft: Um die deutsche PtL-Nachfrage gemäß der Szenarien zu befriedigen, wäre laut Studie hierfür in den betreffenden Ländern eine Stromerzeugung von bis zu 1080 TWh erforderlich, die sich in jährliche Investitionen von bis zu 58 Mrd. € bis zum Jahr 2050 übersetzen würde.
Studie
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